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Berechnung nach LPZ

System Schleswig-Holtstein

Die Mannschaftsaufstellung erfolgt gemäß den Leistungspunktzahlen.
Die unten stehenden Kriterien zeigen auf,wann Umstellungen vorgenommen
werden müssen, können oder nicht zulässig sind.

Der Spielausschuss überprüft die gemeldeten Manschaftsaufstellungen.
Stellt ein Verein einen oder mehrere Spieler nicht nach LPZ auf, so hat der
Spielausschuss die Reihenfolge der Mannschaftsaufstellung zu berichtigen.
Der Spielausschuss hat das Recht auch Ranglisten- und Meisterschaftsergebnisse
zu berücksichtigen.
Innerhalb von 7 Tagen nach Bekanntgabe der Aufstellungen besteht ein
Einspruchsrecht der Vereine. Innerhalb dieser Frist hat auch der Sportausschuss
das Recht, Berichtigungen oder Änderungen vorzunehmen, die ebenfalls bekannt
gegeben werden müssen.


BERECHNUNG DER LEISTUNGSPUNKTZAHL (LPZ)

Die Leistungspunktzahl (LPZ) setzt sich zusammen aus der Grundpunktzahl (GPZ) und aus den Bilanzpunkten (BLP).
Berücksichtigt wird ferner der Faktor 20/AS (Anzahl Spiele), beim Werner-Scheffler-System zusätzlich der Korrekturfaktor 2/3.
a)6er Paarkreuz-System und 4er Paarkreuz-System:
BILANZPUNKTE (BLP) * 20/AS (Anzahl Spiele) + Grundpunktzahl (GPZ)
b)4er Werner-Scheffler-System:
BILANZPUNKTE (BLP) * 20/AS (Anzahl Spiele) * 2/3 + Grundpunktzahl (GPZ)


GRUNDPUNKTZAHL (GPZ)
Die Grundpunktzahl (GPZ) ergibt sich aus der Zugehöhrigkeit der einzelnen Ligen/Klassen.
Sie beträgt nachstehende Punkte
a) Für die Herren:
-Verbandsliga 400
-Landesliga 380
-Bezirksliga 360
-Bezirksklasse 340
-Kreisliga 320
-1.Kreisklasse 300
-2.Kreisklasse 280
-3.Kreisklasse 260
b) Für die Damen:
-Verbandsliga 400
-Bezirksliga 380
-Kreisliga 360
-Kreisklasse 340

BILANZPUNKTE (BLP)
Im Rahmen der von den Spielern ausgetragenen Punktspiele im 6er Paarkreuz-System erhält ein Spieler:
-im oberen Paarkreuz für einen Sieg 3 Pluspunkte, für eine Niederlage 1 Minuspunkt
-im mittleren Paarkreuz für einen Sieg 2 Pluspunkte, für eine Niederlage 1 Minuspunkt
-im unteren Paarkreuz für einen Sieg 1 Pluspunkt, für eine Niederlage 1 Minuspunkt

Im Rahmen der von den Spielern ausgetragenen Punktspiele im 4er Paarkreuz-System erhält ein Spieler:
-im oberen Paarkreuz für einen Sieg 2 Pluspunkte, für eine Niederlage 1 Minuspunkt
-im unteren Paarkreuz für einen Sieg 1 Pluspunkt, für eine Niederlage 1 Minuspunkt

Im Rahmen der von den Spielern ausgetragenen Punktspiele im 4er Werner-Scheffler-System erhält ein Spieler
-für Sieg gegen Spieler an Pos.(1) 4 Pluspunkte, für eine Niederlage 1 Minuspunkt
-für Sieg gegen Spieler an Pos.(2) 3 Pluspunkte, für eine Niederlage 1 Minuspunkt
-für Sieg gegen Spieler an Pos.(3) 2 Pluspunkte, für eine Niederlage 1 Minuspunkt
-für Sieg gegen Spieler an Pos.(4) 1 Pluspunkt, für eine Niederlage 1 Minuspunkt

FAKTOR 20/AS
Um eine gleichmäßige Bewertung herbeizuführen, erfolgt eine Umrechnung auf 20 Spiele, und zwar unabhängig davon,
ob mehr oder weniger Spiele ausgetragen werden.

Korrekturfaktor 2/3
Da im Werner-Scheffler-System bis zu 3 Einzel (Paarkreuz nur 2 Einzel) gespielt werden, ist ein Korrekturfaktor notwendig,
der das Ergebnis in das richtige Verhältnis setzt: KORREKTUR = 2/3.


DIFFERENZ DER LEISTUNGSPUNKTZAHL (LPZ)
Bei einer LPZ-Differenz von 0 bis 10 kann umgestellt werden.
Ab 10,01 innerhalb einer Mannschaft muss umgestellt werden.

Ab einer LPZ-Differenz von 15 muss auch mannschaftsübergreifend umgestellt werden, andernfalls werden Sperrvermerke vergeben.

Bei der Beurteilung einer Mannschaftsaufstellung in Fällen, in denen ein Spieler weniger als 5 Spiele ausgetragen hat, wird die Entscheidung vom Spielausschuss getroffen.

Bei der Beurteilung einer Mannschaftsaufstellung in Fällen, in denen ein Spieler „zu null“ oder „null zu“ gespielt hat kann der Verein denjenigen Spieler vorerst beliebig in der entsprechenden Richtung einstufen. Die endgültige Entscheidung
wird vom Spielausschuss getroffen.

 Spielt ein Spieler in mehreren Mannschaften, so ist die LPZ aus der Liga/Klasse heranzuziehen, in der er die meisten Spiele absolviert hat. Bei gleicher Anzahl an Spielen, wird die höhere LPZ verwendet.




Quelle: Berliner TT Verband
Originalfassung pdf






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