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Interessante Tischtennisregeln

 

Vor dem Spiel

Abgabe der Einzelaufstellung

Die Einzelaufstellung kann auch erst nach dem Spielen der Eingangsdoppel abgegeben werden. Eine zuvor abgegebenen Einzelaufstellung darf sogar noch bis vor dem ersten Einzel geändert werden (WO D 3.2).

Doppelaufstellung

Die Doppel in Vierer-Mannschaften im Werner-Scheffler-System (WO D 7.2) oder Paarkreuz-System (WO DE 7.3) können beliebig aufgestellt werden. Lediglich für Sechser-Mannschaften im Paarkreuz-System (WO D 6) erfolgt die Aufstellung nach Platzziffern. Diese errechnen sich aus der Summe der Plätze der an den Doppeln beteiligten Spieler, nachdem diese entsprechend der Spielstärkenreihenfolge innerhalb des Vereins den Plätzen 1–6 zugeordnet worden sind. Dabei ist das Doppel 1 frei wählbar; bei den restlichen Doppeln erhält das Doppel mit der geringeren Platzziffer den Platz 2. Bei gleichen Platzziffern wird das Doppel, dessen Spieler am höchsten eingestuft ist, auf Platz 2 gesetzt.

Benennung des Mannschaftsführers

Vor jedem Mannschaftskampf ist dem Oberschiedsrichter der jeweilige Mannschaftsführer namentlich zu benennen. Dieser ist nach den Internationalen TT-Regeln B 3.3.5 berechtigt, Protest einzulegen. Fällt der benannte Mannschaftsführer während des Mannschaftskampfes aus, muss sofort eine andere Person als Mannschaftsführer benannt werden. Ist der Mannschaftsführer im dem Moment, in dem Protest eingelegt werden soll, nicht abkömmlich, etwa weil er selbst am Nebentisch als Spieler agiert, so kann ein Protest durch eine beliebiges Mitglied der betreffenden Mannschaft eingelegt werden. Der benannte Mannschaftsführer muss diesen Protest nachträglich legitimieren.

Einspielen

Tragen von Trainingsanzügen während der Einspielzeit

Während der Einspielzeit ist das Tragen von Trainingsanzügen zulässig. Da das Spiel mit dem ersten Aufschlag beginnt (Internationale Tischtennisregel A 8.1 und 8.2), die Einspielzeit jedoch vor Spielbeginn stattfindet (B 4.3.1), gelten die Regelungen zur Spielkleidung (B 2.2.1) nicht für die Einspielzeit. Es liegt jedoch in der Verantwortung der betreffenden Spieler, die Trainingskleidung nach Beendigung der Einspielzeit so schnell abzulegen, dass das Spiel unmittelbar, d. h. ohne Verzögerung beginnen kann.

Coaching während des Einspielens

Gemäß Internationaler TT-Regel 5.1.3 ist das zulässig. Eine Beratung zwischen Einspielzeit und Beginn des ersten Satzes jedoch ist unzulässig.

Verweigerung des Einspielens im Einzel

Ein Spieler weigert sich, sich mit seinem Gegner einzuspielen. Darf sich der andere Spieler stattdessen mit seinem Trainer einspielen? Gemäß aktueller Auslegung ist das nicht gestattet. Die Einspielzeit ist ein "gemeinsames Recht" der am Spiel unmittelbar beteiligten Spieler. Die Einspielzeit ist kein Ersatz für Aufwärmtraining.

Verweigerung des Einspielens im Doppel

Verweigert bei einem Doppelspiel ein Paar das Einspielen, so ist aus der o. g. Auslegung (Verweigerung des Einspielens im Einzel) abzuleiten, dass sich das andere Doppelpaar miteinander einspielen darf, da dieses Paar unmittelbar am Spiel beteiligt ist.

Schlägerwechsel während der Einspielzeit

Der Schläger kann während der Einspielzeit gewechselt werden, da das Spiel erst mit dem ersten Aufschlag beginnt. Bei einem Wechsel des Schlägers zu Spielbeginn besteht kein Anspruch auf erneutes Einspielen mit dem neuen Schläger. Der zum Einspielen benutzte Schläger muss regelgerecht und so beschaffen sein, dass er ohne weiteres im Spiel eingesetzt werden könnte.

Während eines Spiels

Auszeit (Time-out)

Für Auszeiten gelten folgende Regeln (TT-Regeln B 4.4):
  • in jedem Spiel höchstens 1 Auszeit pro Spieler/Paar
  • kann nur zwischen 2 Ballwechseln genommen werden, d. h. nicht am Satzanfang
  • Dauer: höchstens 1 min oder kürzer, wenn der Spieler/das Paar, der/das die Auszeit beantragt hat, bereit ist weiterzuspielen
  • kann auch gleichzeitig von beiden Spielern/Paaren genommen werden
  • Wenn ein Spieler/Paar und ein Berater/Kapitän sich nicht einig sind, ob eine Auszeit genommen werden soll, liegt die endgültige Entscheidung in einer Individualkonkurrenz beim Spieler/Paar und in einer Mannschaftskonkurrenz beim Kapitän

Coaching während des Spiels

Bis 30.09.2016 gilt: Spieler dürfen sich nur während der Pausen zwischen den Sätzen oder während anderer erlaubter Spielunterbrechungen beraten lassen, jedoch nicht zwischen dem Ende der Einspielzeit und dem Beginn des Spiels. (TT-Regeln B 5.1.3)
Ab 01.10.2016 gilt: Spieler dürfen jederzeit beraten werden, außer während des Ballwechsels und zwischen Ende der Einspielzeit und Beginn des Spiels. (TT-Regeln B 5.1.3)

Schlägerwechsel während des Spiels

Wird der Schläger während des Spiels unabsichtlich beschädigt, darf er nach den Internationalen TT-Regeln B 4.2.4 durch einen anderen Schläger ersetzt werden, der dann nach dem Spiel getestet wird (after-match-control). Dies gilt auch dann, wenn sich der Zustand des Schlägers während des Spiels ohne äußeren Einfluss verschlechtert, etwa durch einen sich ablösenden Belag. Eine Beschädigung im Sinne der o. g. Regel muss nicht zwingend von außen erfolgen.

Schlägerwurf

Mit einem Schlägerwurf kann noch keine Absicht auf Zerstörung des Schlägers unterstellt werden. Damit ist ein Austauschen eines zerbrochenen Schlägers zulässig. (Regelauslegungen für den Bereich des DTTB, September 2014)

Ball aufhalten nach Aufschlag

Sei folgende Spielsituation gegeben: Nach einem korrekten Aufschlag von Spieler A berührt der Ball das Netz und wird davon so abgelenkt wird, dass er den Schläger (oder den Arm) von Spieler B über dem Tisch berührt, ohne zuvor auf der Tischhälfte von Spieler B aufzukommen. In diesem Fall spricht man vom "Aufhalten" des Balles (TT-Regeln A 5.8), was während eines Ballwechsel normalerweise zu einem Punkt für Spieler A führt. Unter den genannten Voraussetzungen (Aufschlag und Netzberührung) wird allerdings auf Let (Wiederholung) entschieden (TT-Regeln A 9.1.1). Berührt der Ball erst hinter dem Tisch den Schläger (oder den Arm) von Spieler B, wird selbstverständlich auf Punkt für Spieler B entschieden.

Beidhändiges Schlagen

Dies ist erlaubt. Wer beidhändig schlägt, hat in diesem Moment eben keine freie Hand mehr. (Regelauslegungen für den Bereich des DTTB, September 2014)

Time-­out im Anschluss an ein vorausgehendes Time‐out

Das Beantragen eines Time-outs im Anschluss an ein gerade beendetes Time-out ist zulässig. Die Internationalen TT-Regeln B 4.4.2.3, wonach ein Time-out nur zwischen zwei Ballwechseln in einem Satz verlangt werden kann, werden hierdurch nicht verletzt. (Regelauslegungen für den Bereich des DTTB, September 2014)

Aufgabe eines Satzes

Ein Spieler hat das gesamte Spiel verloren, wenn er einen Satz aufgibt. Gemäß den Internationalen TT-Regeln A 11 ist ein Spiel von dem Spieler gewonnen, der zuerst 11 Punkte erzielt hat. Wird ein Satz vor Erreichen dieser 11 Punkte aufgegeben, so wurde der Satz nicht gewonnen. Da ein vorangegangener Satz nicht "gewonnen" wurde, können die Bedingungen der Internationalen TT-Regeln A 12 nicht mehr erfüllt werden. Der Spieler, der die Satzaufgabe entschieden hat, gibt diesen und alle folgenden Sätze somit kampflos ab.

Wertung nach Aufgabe

Gibt ein Spieler oder ein Paar ein Spiel vorzeitig auf, so werden ungeachtet der Wertung für die Turnierstufe alle Sätze und Bälle bis zur Beendigung des Spiels erfasst. Der nicht beendete Satz wird mit x:11 (x entspricht der Anzahl Bälle, die der aufgebende Spieler/das aufgebende Paar bis zur Aufgabe erzielt hat, wobei der Sieger des Satzes mind. x + 2 Bälle erhält) und die ggf. noch erforderlichen Sätze werden mit 0:11 erfasst. Ein kampflos abgegebenes Spiel wird mit 0:11 für jeden erforderlichen Satz erfasst. (WO C 6.2)

Aufgabe (A) vs. kampflos (K) bei TT-Live

Beim Online-Ergebnisdienst TT-Live gibt es mit "A" (Aufgabe) und "K" (kampflos) zwei mögliche Wertungen für ein Spiel, dass nicht stattgefunden hat, weil ein Spieler zuvor (z. B. verletzungsbedingt) aufgegeben hat. Die beiden Begriffe sind etwas unglücklich gewählt, da sie eine falsche Intuition vermitteln. Es geht nämlich nicht darum, ob ein Spiel angefangen wurde oder von vornherein abgegeben wurde, sondern vielmehr darum, ob ein Spiel in die LivePZ-Wertung einbezogen wird oder nicht.
Die WO des DTTB regelt in D 2.10, dass Einzel, bei denen ein namentlich benannter Spieler aufgegeben oder auf das Spiel verzichtet hat, in die (LivePZ-)Wertung eingehen. Ein Spieler, der auf dem Spielbericht erfasst ist, ist namentlich benannt. Wenn er sich z. B. im Eingangsdoppel verletzt und zu den folgenden Einzeln nicht antritt, sind diese Einzel mit "A" (Aufgabe) zu werten. Für jedes mit "A" gewertete Einzel werden dem Spieler dieselben Punkte von seiner LivePZ abgezogen, wie wenn er es regulär gespielt und verloren hätte.
Anders verhält es sich, wenn eine Mannschaft nicht in voller Besetzung antritt (z. B. nur zu fünft im Sechsersystem). Dann sind die nicht gespielten Doppel und Einzel mit "K" (kampflos) zu werten und gehen nicht in die Bilanz (LivePZ-Berechnung) von Spielern ein.

Verletzungspausen

Sollte während eines Spiels einer der Spieler infolge eines Unfalls vorübergehend an der Fortsetzung des Spiels gehindert sein, kann der Oberschiedsrichter (OSR) eine Verletzungspause von bis zu 10 Minuten gewähren (Internationale TT-Regeln B 4.4.4). Begehrt dagegen ein Spieler zusätzliche kleine Pausen aus gesundheitlichen Gründen, etwa um in regelmäßigen Abständen Asthma-Spray zu benutzen, wiederkehrende Unterzuckerungen zu behandeln oder seine Brille von Schweißtropfen zu reinigen, sind ihm diese Pausen durch den OSR nicht zuzugestehen (Internationale TT-Regeln B 4.4.5).

Letztes Update 05.03.2016 | CopyrightŠ SG Rotation Prenzlauer Berg e. V. 2006-2007 | Seite drucken: Interessante Tischtennisregeln
 

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